• SELTENE ERDEN – 17 Bruchstücke, 05. bis 12. Mai 2026, Museum für Naturkunde Berlin
  • Wait To Be Seated, eine Kollaboration von She She Pop & Sandbox Collective (Bangalore), 06. – 09.03.26 HAU (Hebbel am Ufer) Berlin
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Philine Rinnert
Alles Mögliche
Theater
2025
Berlin
HAU 1 (Hebbel am Ufer)
Bullshit
Theater
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HEAVY METALS – The Stones of Mitrovica
Intervention
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DIE KUNST, VIELE ZU BLEIBEN
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Tattooing The Earth
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Human Jukebox oder Wir sind Musik
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Stuttgart
Staatsoper Stuttgart
Sing Out! Ein Kehlkopf-Kabinett
Musiktheater
2020
Stuttgart
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Im Weissen Rössl am Central Park (In schlechtem Deutsch und ebensolchem Englisch)
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Oper Dynamo West
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Murano & 32 Ölbilder
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2010
München
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Liebestod

Gent, Opera Ballet Vlaanderen

2022

Isoldes Liebestod, die Schlussarie aus Tristan und Isolde, von Wagner selbst „Isoldes Verklärung“ genannt, ist eine sängerische Kraftanstrengung. Der Uraufführung 1865 gingen über zwei Jahre unausprechliche Besetzungskatastrophen voraus, die dem Stück den Ruf sicherten, völlig „unsingbar“ zu sein. In dieser Arie erblickt Isolde den toten Tristan in einer ikonischen Sterbeszene, die gleichzeitig eine fast analytische Beschreibung ihrer eigenen Wahrnehmung ist: was sie fühlt, was sie sieht, was sie hört.

Ausgehend von dieser Arie – einer Komposition, die wie kaum eine andere die Emotionen des Opern-Publikums aufzuwühlen vermag – sezieren wir in unserem Projekt „Liebestod“ die Musik auf ihre verschiedenen Wirkungen:  Wir visualisieren den Klang in akustischen Experimenten, wir sammeln opernhistorische Artefakte, Tonaufnahmen, Fotos, anatomische Zeichnungen und führen Gespräche mit Wissenschaftler*innen, Sänger*innen, leidenschaftlichen Opernfans und Opernzweifler*innen. Die Fragmente der Recherche, die verschiedenen Materialien, Stimmen und Klänge verweben sich am Ende in einen Essay über die Wahrnehmung von Musik und über die Frage, wohin sie verhallt.

PREMIERE war am 12.01.2022, Oper Ballet Vlaanderen, Gent
Vorstellungen in Stuttgart: 13. – 15.05.2022, Staatsoper Stuttgart

Konzept und Recherche: Johannes Müller / Philine Rinnert
Regie und Raum: Philine Rinnert
Sound design: Ruben Nachtergaele
Dramaturgie: Koen Bollen, Piet De Volder

Mit: Elisa Soster, Hauke Heumann, Shlomi Moto Wagner, Jef Smits
Special guest performer: Jacqueline van Quaille, Elena Evstratova

Piano: Jef Smits
Streich Quintett: Katelijne Vinkeroye, Se-Yun Lee, Traudi Helmberger, Hans-Ludwig Becker, José Reyes
Assistance: Arno Synaeve
Production: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro

In Kollaboration mit IPEM/University Gent
Eine Koproduktion von Johannes Müller/Philine Rinnert mit Opera Ballet Vlaanderen und Staatsoper Stuttgart.

Funded by the Doppelpass Fund of the German Federal Cultural Foundation / Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes